Wednesday, 21. November 2007
Danke, Frank!
© Frank Schindelbeck
Vielen Dank!
Endlich mal Fotos vom Meister. Als eitler Musiker muss man die natürlich auf Papier haben. Also Gimp gestartet und los. Weil die Beleuchtung sehr rot war, habe ich die Bilder in Schwarz-weiß gespeichert. Und weil ich für den Druck von Fotos den Spruch »viel hilft viel« im Kopf hatte, im TIF-Format gespeichert. Pro Bild waren das etwa 2 MB, die ich auf einem USB-Stick zum Fachgeschäft meines Vertrauens getragen habe.
Das Ende vom Lied: ich muss nochmal hin, weil deren Gerät laut Personal entweder kein TIF liest oder die einzelnen Bilddateien zu groß sind. Ich glaub ich bleibe dem Negativfilm treu
Und das gute alte Format 18x24 (wenn ich mich richtig erinnere) hatten sie auch nicht zur Auswahl

23.11.2007 at 09:21 Permalink
Hallo Klaus,
nun, da muss ich dann doch (in eigener Sache, sozusagen ;-)) noch etwas dazu sagen.
Klar, daß Du mit Gimp an die Sache herangehst – würde ich auch, wenn ich nicht ein eingeschworener Fan des Photoshops wäre – leider kann ich in diesem Fall zur Bedienung nicht viel sagen. Aber wahrsheinlich gibt es auch bei Gimp eine Funktion, die dem “Kanalmixer” bei Photoshop entspricht. Da werden die RGB-Farben einzeln bearbeitet und wenn man das ganze im “monochrom-Modus” einstellt, dann wird ein Schwarz-Weiß-Bild draus.
Der Clou ist, daß nicht einfach nach einem mehr oder weniger unbekannten Schema umgewandelt wird (das sich vermutlich auf gut ausbelichtete Tageslichtbilder bezieht), sondern die einzelnen Farben in unterschiedlicher Gewichtung in Grau gewandelt werden können.
Das hat den großen Vorteil, daß man z.B. das lästige Rot entsprechend zurückfahren kann. Damit holst du gerade aus solch problematischen Bildern unter Umständen noch ein gutes SW. Das von dir oben eingebaute Bild könnte man entsprechend noch etwas heller und mit etwas mehr Zeichnung in den Schatten hinbekommen.
Aber generell waren die Lichtverhältnisse in der Alten Feuerwache natürlich schon grenzwertig düster…
Zum Format: Vergiss in diesem Fall Tif. Mit JPG in der bestmöglichen Qualität wirst du praktisch keinen Unterschied wahrnehmen. Alle Schritte vorab in der Bearbeitung nimmt man natürlich in einem lossless-Verfahren vor und die Masterdateien sollte man tunlichst in Tif (oder eben psd) speichern. Der letzte Output ist auch im professionellen Bereich dann meist ein jpg.
Ohne dem Fachgeschäft deines Vertrauens einen Kunden abspenstig machen zu wollen – ich lasse Bilder mittlerweile nur noch über Dienstleister im Web printen und bin mit der Qualität sehr zufrieden. Allerdings muss man bei SW immer mit einem leichten Farbstich rechnen, weil nur noch auf Color-Papier belichtet wird. Alternativ gäbe es da nur noch höllisch teure SW-Spezialanbieter…
Grüße
Frank
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23.11.2007 at 11:21 Permalink
Hallo Frank,
Danke für die Tipps. Das Bild im Beitrag habe ich getauscht.
Mittlerweile habe ich durch Ausprobieren eine praktikable Lösung für Papierabzüge gefunden. Den leichten Blaustich bekomme ich auch noch weg.
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