Wednesday, 7. December 2011
SPD für Vorratsdatenspeicherung
Die SPD hat sich auf ihrem Parteitag für die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen.
via Internet-Law
Wednesday, 7. December 2011
Die SPD hat sich auf ihrem Parteitag für die Vorratsdatenspeicherung ausgesprochen.
via Internet-Law
Saturday, 1. October 2011
Gemein, auf Leute am Boden einzuprügeln, wie es der Deutsche Journalisten Verband Brandenburg macht ![]()
Thursday, 29. September 2011
Alle Welt lamentiert über die Forderung von Herrn Kauder, den bösen Urheberrechtsverletzern das Internet abzuklemmen. Warum kommt keiner auf die Idee, nachzuschauen, wie es der Forderer selbst mit dem Urheberrecht hält?
Keiner?
Doch. Ein Pirat hat sich die Webseite des Herrn angeschaut und geguckt, wo die vielen Fotos herkommen. Und über Abgeordnetenwatch gefragt, ob die alle lizenziert seien. Und o Wunder: seitdem scheinen viele Bilder von der Website verschwunden zu sein.
Gott sei Dank ist das Internet kein rechtsfreier Raum. Und es vergisst nichts.
Großartig!
siehe auch
Telepolis: »Müsste Siegfried Kauder das Internet gesperrt werden?«
Tuesday, 27. September 2011
Eigentlich will ich über den Mist nie wieder schreiben. Allerdings: wenn niemand mehr »Blödsinn!« schreit, wenn die Damen und Herren unserer geliebten Bundesregierung solchen verzapfen, glauben die irgendwann am Ende selbst, was sie fordern.
Das Tolle am Internet: irgendwer hat schon den perfekten Artikel geschrieben. Hadmut Danisch listet in seinem Blog gleich 19 Probleme, die erst einmal gelöst werden müssten, wenn man Herrn Kauders Vorschlag umsetzten wollte.
Monday, 11. April 2011
Meldung des AK Zensur vom 6. April 2011:
»Erfolg der Vernunft: Gesetz zu Internet-Sperren wird aufgehoben«
Meldung des AK Zensur vom 11. April 2011:
»Arbeitskreis gegen Internetsperren und Chaos Computer Club warnen vor dem Einschleppen von Netzsperren durch neuen Glücksspielstaatsvertrag«
Thursday, 24. March 2011
Sunday, 25. October 2009
Na, wenn das nicht eines der meistverlinkten Videos wird: ein (niederländischer) Journalist fragt die Kanzlerin, wie man einen Mann zum Finanzminister machen kann, der »vergessen« hat, dass ihm Schreiber (der Waffenhändler) 100.000 DM in bar überreicht hat.
via Fefes Blog
Thursday, 22. October 2009
Na, da habe ich aber Glück gehabt: mein Blog u1amo01 ist kein rechtsfreier Raum. Kann ich beweisen. Mit Google.
Also kein Handlungsbedarf für die FDP, die sich ganz auf den Rest des Internets konzentrieren kann, um – laut Spiegel online – das Web durchzuregulieren.
Find' ich gut. Nachdem uns die Finanzkrise an den Rand des Ruins gebracht hat, erklärt die FDP die Internetregulierung zum »Superprojekt«. Damit kann man den Anschein von Entschlossenheit und Aktivität erwecken, während Ackermann & Co. in Ruhe und Frieden weitermachen können wie bisher.
Von anderen Problemen, die man sonst so hätte ganz zu schweigen. Wobei an denen ja sowieso die Vorgängerregierung Schuld ist. Deswegen steckt man deren Hinterlassenschaft in einen Schattenhaushalt. Vielleicht kann den ja dann ein Bad-Bank-Manager verwalten.
Wobei ich mir nicht sicher bin, ob nicht am Ende alles ein genialer Reklamecoup der Piratenpartei ist. Vielleicht ist die »Schnarre« heimlich Mitglied?
Wednesday, 14. October 2009
Sehr geehrter Herr Dr. Schäuble,
es ist begrüßenswert, dass Sie zugeben, dass die – salopp gesprochen – Stoppschilder im Internet nie dem Kindeswohl dienen sollten, sondern dem Stimmenfang.
Wenn Sie sich jetzt noch dazu durchringen könnten, diese dumme Floskel vom Internet als rechtsfreiem Raum (man kann selbst wegen der Verwendung von Brötchenfotos abgemahnt werden) fallenzulassen, könnte man fast an den Einzug der Vernunft in die Politik glauben.
[...] Das Internet könne kein rechtsfreier Raum sein.
Der Minister gab handwerkliche Fehler beim sogenannten Zugangserschwerungsgesetz für Stoppschilder im Internet zu. Das Gesetz zum Schutz vor Kinderpornografie sei im Endspurt des Wahlkampfes auch deshalb entstanden, um die CDU gegenüber anderen Parteien abzusetzen.[...]
Quelle: Zeit.de, dpa-Meldung
via Fefe, der es etwas drastischer formuliert hat.
Tuesday, 29. September 2009
Statistiker lieben Prozentzahlen. Mit dem entsprechenden Bezug kann man damit fast alles »beweisen« bzw. illustrieren. Deshalb ist es für den Betrachter wichtig, den Hintergrund der dargestellten Daten zu kennen.
So oder so ähnlich wie in der folgenden Grafik bekommt man in den Medien die Ergebnisse der Bundestagswahl 2009 präsentiert:
In einigen Blogs werden Grafiken gezeigt, die auch die Anzahl der Nichtwähler (18 Mio Menschen!) berücksichtigen. Die sind eigentlich die stärkste »Partei«:
Da hat man schon nicht mehr den Eindruck, dass eine überwältigende Mehrheit der Bevölkerung für schwarz-gelb gestimmt hat. Ganz schräg wird das Bild, wenn man berücksichtigt, dass in Deutschland nicht nur die 62,1 Mio wahlberechtigten Menschen leben, sondern laut Statistischem Bundesamt rund 82 Mio Einwohner. Das sind knapp 20 Mio Menschen, die nicht wählen dürfen, aber hier ihren Hauptwohnsitz haben. 20 Mio die nicht wählen dürfen und 18 Mio Nichtwähler – das sind 46% der Einwohner.
Nachtrag: Wie Tobias in seinem Kommentar zu recht anmerkt, sind das viele Dinge in einem Topf. Leider habe ich auf die Schnelle keine Anzahl der Kinder bis 18 Jahren gefunden, nur eine Zahl der hier lebenden Ausländer, die mit 7,3 Mio angegeben wird. Wenn man animmt, dass alle »restlichen« 12,6 Mio Nichtwahlberechtigten Kinder wären, ergibt sich das folgende Bild.
Basis: Anzahl Zweitstimmen laut Bundeswahlleiter.de, Stand 29.09.2009
Wer sich mehr mit dieser Thematik beschäftigen will, sollte einen Blick auf Walter Krämers Taschenbuch »So lügt man mit Statistik« werfen. Wobei das lügen nicht wörtlich zu nehmen ist; die Daten in den Beispielen dort sind immer korrekt. Der Betrachter wird manipuliert durch Maßstäbe, entsprechend gerechnete Prozentzahlen, weggelassene Jahre etc.
Eine ausführliche Analyse der Bundestagswahl findet man auf dem Blog von Benjamin Hoff (via Burks' Blog).
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