Sunday, 11. May 2008
Susanne fragt, ob ich jetzt mit Betriebssystemhopping anfangen wolle.
Nö, das habe ich lange hinter mir. Und Suse-Linux auch. Und von Ubuntu nach Debian ist es gar kein so großer Schritt, schließlich ist Ubuntu ja einfach Debian mit einer schnieken Oberfläche, einigen angepassten Programmen und vielen Automatismen.
Nachdem sich OS/2 als schönes System ohne nutzbare Programme entpuppte, bin 1993 zu Suse Linux gekommen und habe es bis vor ein paar Jahren auch genutzt. Nebenbei war ich immer auf der Suche nach »dem besten System« und habe die verschiedensten Versionen ausprobiert, von Debian über Mandrake bis hin zu Free BSD und Open BSD. Zeitweillig hatte ich neben Windows 3.11 und Suse 6.4 noch 3 andere Systeme zum Testen auf der Platte.
2006 habe ich Suse gegen Ubuntu getauscht (seitdem als einziges OS auf dem Rechner), mit dem ich eigentlich zufrieden war. Die Philosophie hat mir gefallen, man muss sich nicht viele Gedanken manchen, das Ding läuft einfach.
Bis zum Umstieg auf die neueste Version 8.04, die mir einfach zu sehr »Bananensoftware« war. Ich bin nicht der Meinung, dass man - wie bei Ubuntu - den geplanten Veröffentlichungstermin für die neue Version um jeden Preis halten muss. Und bei 8.04 hatte ich das Gefühl, dass das eine Mogelpackung war. Termin gehalten, dafür werden alle paar Tage 50 MB an aktualisierten Programmen nachgeschoben.
Tja, da dachte ich dann, warum nicht gleich Debian 4.0 »Etch«?. Gesagt, getan. Bisher bin ich ganz zufrieden. Dass nicht die neuesten Programme enthalten sind kann ich verschmerzen.
Natürlich kann man mit Ubuntu prima auskommen. Man muss einfach mit dem Versionswechsel bis ein paar Monate nach der Veröffentlichung warten.
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