Tuesday, 24. January 2012
Bei meiner Bestellung bei A Book Apart dachte ich: hey, für 5 Euro Aufpreis gibt es die E-Book-Ausgabe dazu. Und während die Druckausgabe Wochen utnerwegs sein wird, kann ich die elektronische Version gleich nach Zahlung herunterladen. Und auch gleich in diversen Formaten! PDF, ePub und mobi.
Begeistert heruntergeladen, angefangen als PDF am Laptop zu lesen – und beschlossen, auf das Buch zu warten. Dort kann ich auch mit dem Bleistift Vermerke eintragen und Lesezeichen hineinpappen.
Heute hat mir ein Kollege stolz seinen Kindle präsentiert. Der Text ist erstaunlich gut lesbar. Allerdings wirkt das Display auf mich ein wenig wie ein Ausschnitt aus einer Buchseite. Die Wirkung verstärkt sich bei Zeitungslektüre. Und wenn es duster ist, braucht man eine Leselampe?! Hmm. Und die Optik? Da hat das iPad einen wesentlich stärkeren Habenwill-Faktor. Dafür ist das unpraktisch groß, hat kaum Schnittstellen und ist unbezahlbar. Hmpf.
Auf Reisen hat der Kollege mittlerweile eine eigene »Elektroniktasche« dabei: Notebook, Kabel, Ladegerät, Ladegerät fürs Mobiltelefon, Adapter, Kindle ...
Nach der Arbeit bin ich – wie seit Jahrzehnten – zur Leihbücherei losgezogen und glücklich mit einem Bücherberg zurückgekommen. Kein Strom, keine Adapter, keine Kompatiblitätsproblem.
Einen sehr schönen Dialog hat Torsten im »Notizblog« verfasst: In der Bibliothek 2015.
Friday, 14. October 2011
Während alle Welt den Tod des Erfinders des Telefons als Spielzeug betrauert, ist fast unbemerkt Dennis Ritchie bereits am 8. Oktober 2011 gestorben.
Dennis Ritchie war maßgeblich an der Entwicklung des Betriebssystem UNIX beteiligt und hat zusammen mit Ken Thompson und Brian Kernighan die Programmiersprache C entwickelt.
Danke, Mr. Ritchie.
PS: das von Apple verwendete Mac OS X basiert auf UNIX.
Wednesday, 5. October 2011
Als es um den Laptop-Kauf ging, lungerte ich endlose Zeit in allen Geiz-ist-geil-Märkten herum und probierte jede Tastatur, die ich unter die Finger bekam. Die schnieken Apfel-Rechner haben mir gut gefallen; allerdings kann ich aus fundamental-religiösen Gründen keine Produkte dieser Firma kaufen (Danke, Fefe, für diese großartige Formulierung!).
Weil das Teil auch preiswert sein sollte, habe ich das Lenovo G550 gekauft. Trotzdem hat die Tastatur bei längeren Artikeln immer genervt. Also habe ich mich auf die Suche gemacht und schließlich von Cherry die Tastatur G80-3000 angeschafft. Sieht zwar vorm Laptop komisch aus, ist relativ teuer und ungeheuer laut (klingt fast wie eine mechanische Schreibmaschine), macht mir aber riesig Spaß beim Schreiben. Yah!
Friday, 5. August 2011
Wenn man auf einer Linux-Kiste mehrere Bilddateien bearbeiten will, kann man das auf der Shell mit ImageMagick gut und schnell erledigen.
Ich kopiere sicherheitshalber alle zu bearbeitenden Fotos in ein eigenes Verzeichnis bzw. in eins für die Hoch-, eins für die Querformatbilder. Hier ein paar praktische Anwendungsbeispiele:
Alle Dateien mit Endung ».jpg« im aktuellen Verzeichnis auf 1024px Breite verkleinern:
for i in *.jpg; do convert -resize 1024 $i `basename $i .jpg`.jpg; done
Alle Dateien mit Endung ».jpg« im aktuellen Verzeichnis auf 532px Breite verkleinern und mit Namensendung» _s.jpg« speichern:
for i in *.jpg; do convert -resize 532 $i `basename $i .jpg`_s.jpg; done
Alle Dateien mit einem schwarzen Rahmen von 4px versehen:
for i in *.jpg; do convert -mattecolor black -frame 4x4 $i `basename $i .jpg`.jpg; done
Alle Dateien um 90 Grad gegen den Uhrzeigersinn drehen:
for i in *.jpg; do convert -rotate -90 $i `basename $i .jpg`.jpg; done
via EasyLinux
Thursday, 28. July 2011

Und weil ich gerade beim Bestellen war, habe ich mir als Ersatz für meine altgediente Tasche »Lowe Elite II« aus den 80ern von Think Tank die Retrospective 10 geleistet. Während man bei der Lowe aus tausend Metern Entfernung erkennt, dass es eine Fototasche ist, übersieht man die Retrospective fast.
Ken Rockwell schreibt, man würde sie allenfalls für eine Windeltasche halten. Keine Ahnung, ob er damit recht hat. Auf jeden Fall stimme ich mit ihm überein, dass die Tasche erstaunlich schwer ist.
Passt ja zum Objektiv (35mm Brennweite, 530 Gramm - schwerer als das 1.8/85mm von Nikon!)
Nachtrag: ich weiß, das Foto oben ist miserabel. Hab das Teil ausgepackt, schnell ein Bild gemacht und dann natürlich auf die Kamera geschraubt und nix wie raus zum Ausprobieren 
Friday, 27. May 2011
Michael Kofler kennt vermutlich jeder Linux-Nutzer durch seine bei Addison-Wesley erschienenen Fachbücher. In seinem Blog hat er vor ein paar Wochen den neuen Standarddesktop »Unity« von Ubuntu-Linux in der Luft zerrissen. Und jetzt kommt er in einem Artikel über Gnome 3 zum Fazit, dass das genauso schlimm sei.
Bleibt KDE. Und eine Menge anderer Varianten wieXfcd, FVWM, Afterstep ...
Oder »Unity« gefällt einem spontan. So wie mir. 
Sunday, 19. December 2010
Wednesday, 24. November 2010
Wie ein Kollege gerade schmerzlich festgestellt hat, sind USB-Sticks nicht für die Ewigkeit gemacht. Wohl dem, der seine Daten regelmäßig sichert!
Von wann ist eigentlich mein letztes Blog-Backup? ... Oh!
Friday, 5. November 2010
Als Andreas-Eschbach-Fan schaue ich immer mal wieder auf dessen Website vorbei. Da gibt es neben vielen Tipps rund ums Schreiben auch ein Loblied auf »Papyrus«:
»[...] In meinen Augen ist das die Textverarbeitung für Autoren schlechthin [...] Was macht »Papyrus« zu etwas Besonderem? Allgemein, dass in diesem Programm Dinge zu Ende gedacht sind, die andere Programme nur anreißen. [...] DUDEN Korrektor integriert [...] Klemmbrett neben dem Text [...] schnell [...] rock-solid [...] Stilanalyse-Funktion [...]«
kompletten Artikel lesen »
Grund genug, die Demoversion zu laden und damit herumzuspielen. Und weil Windows 7 nervt, habe ich bei der Gelegenheit auch gleich noch Wine installiert, mit dem man Windows-Anwendungen unter Linux laufen lassen kann. Funktioniert bis auf Kleinigkeiten¹ einwandfrei: »Papyrus« mit Wine 1.0 und Ubuntu-Linux 10.04.
¹ Ähnlich wie bei GIMP erscheint bei Schriften mit mehreren Schnitten je Schnitt der Schriftname, z. B. steht im Auswahlmenue mehrfach Arial; beim Wechsel von Papyrus zum Desktop oder einer anderen Anwendung benötigt man zwei Klicks statt einem. Vernachlässigbar im Vergleich zu all den Macken von Windows (Ja, ich weiß, dass es Leute gibt, die es ganz toll oder nützlich finden. Ich gehöre nicht dazu. Amen).
Thursday, 30. September 2010
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