Thursday, 22. December 2011

Klangvorstellung

In der letzten Zeit schrieb ich viel über Saxophonmundstücke. Don Menza demonstriert in diesem Video anschaulich, dass man mit der richtigen Vorstellung jeden Klang erzeugen kann.

2005 war Don bei unserem Neujahrskonzert der Stargast. Und weil er kein eigenes Saxophon mit über den großen Teich bringen wollte, hat er sich von seinem ehemaligen Bandleader Max Greger eine goldene Kanne geliehen. Natürlich mit fetten Schriftzug »Max Greger« auf dem Becher.

Dr. Beutelspacher, Don Menza Michael Beutelspacher und Don Menza bei der Probe

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Friday, 9. December 2011

Tenorsaxophonmundstücke

Tenorsaxophonmundstücke Erschreckend, was sich so alles ansammelt. Wobei das nur meine Tenorsaxophonmundstücke sind und zwei Ed-Sperber-Mundstücke (mit denen ich mich als Anfänger herumgequält habe) fehlen. Keine Ahnung, wo die herumfliegen. Und wie das Hüller in meine Schublade geraten ist, weiß ich auch nicht. Hab ich nie gespielt.

Von links nach rechts: Otto Link Tone Edge 6, Sigurd Rascher, G. H. Hüller, Bobby Dukoff Hollywood 5*, Otto Link Super Tone Master 7* und 5.

Link und Dukoff Das Link 7* aus den 80ern habe ich jahrzehntelang gespielt. Seit ein paar Tagen bin ich auf das Dukoff »Hollywood« 5* umgestiegen.

Keine Panik: der Sound hat mit den modernen Dukoff-Mundstücken wenig zu tun. Die neuen klingen ziemlich schneidend und sind aus einer sehr, hmm, ... merkwürdigen Legierung gefertigt. Wer eins in der Hand gehabt hat, weiß was ich meine.

Bobby Dukoff Hollywood 5* Dieses alte aus den 40er Jahren klingt rund und voll, gleichmäßig von oben bis unten. Die Bezeichnung 5* hat mit der heutigen Bezeichnung wenig zu tun; die Bahn ist wesentlich offener, wenigstens wie ein 6* Link. Vielleicht mehr.

Alle Fotos: Nikon F80, Nikkor 1.8/50mm, Fuji 800 ASA-Film

BTW, es gibt ein interessantes YouTube-Video über alte Dukoff-Mundstücke von Matt Stohrer. Noch mehr Infos zu alten Mundstücken bietet das mouthpiecemuseum.com.

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Tuesday, 6. December 2011

Saxophonistenkrankheit (3)

Fortsetzung von Saxophonistenkrankheit (2)

Plattenhülle Zufällig habe ich bei einem Online-Händler das gleiche Mundstückmodell entdeckt, das Dexter Gordon bei seinen berühmten Blue note Aufnahmen (»Go«, »Doin' allright«, »A Swinging Afair«) gespielt hat (Naja, zumindest vom gleichen Hersteller, gleiche Bahnöffnung wie das Teil, das er mit großer Wahrscheinlichkeit gespielt haben könnte – kugelfeste Angaben dazu gibt es nicht).

Trotz des horrenden Preises musste ich mir das Ding zur Ansicht (is klar, ne?) bestellen. Vielleicht würde es mir ja gar nicht liegen. Dann wäre das Thema erledigt.

Sonntag vor einer Woche habe ich das Teil aus der Post gezogen, ausgespült, drauf gemacht, angespielt – und es hat mich umgehauen. Noch nie habe ich ein Mundstück probiert und stand anschließend andächtig staunend davor. Das Ding scheint wie für mich gemacht. Es ist wesentlich präsenter im Klang als mein bisheriges Mundstück. Mehr Kern. Und lautstärkemäßig sind ungeahnte Reserven drin. Wichtig bei unverstärkten Jam Sessions. Damit komme ich ein gutes Stück näher an den Dexter-Gordon-Sound. Ein Conn 10M habe ich ja schon.

Der finale Test war dann eine Bigbandprobe. Beim letzten Testmundstück haben die Kollegen gleich gemault, das damit meine Intonation noch schlechter sei als sonst. Beim aktuellen Teil meinte Bernd, da sei die richtige Intonation anscheinend eingebaut.

Damit habe ich mein Weihnachtsgeschenk für dieses Jahr! Auf einem 1936 gebauten Saxophon sollte man auch ein Mundstück aus den 40ern spielen. (Falls ich wider Erwarten doch nicht dauerhaft glücklich damit werde, kann ich es immer noch für einen guten Preis in der Bucht weiterverkaufen)

Bob Dukoff Hollywood Jetzt habe ich vor lauter Begeisterung das Fabrikat vergessen. Bisher spielte ich ein Otto Link 7* aus den 80er Jahren. Jetzt ein 5* Bob Dukoff »Hollywood«, vermutlich von 1945.

Mehr Infos zum Dukoff bei Theo Wannes Mundstückmuseum.

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Friday, 25. November 2011

Perlen im Netz: The Saxophone Corner

»It sings like a woman begging for your love and then can scream like a banshee when you put the whip to its backside, and do everything else in-between. «
Conn 10 M, Great vintage saxophones

Wer so poetisch über mein Saxophonmodell schreibt, hat auf ewig einen Platz in meinem Feedreader!

Leider viel zu selten gibt es im Blog The Saxophone Corner

»Reviews and discussions about saxophones new and vintage, saxophone players and recordings.«

Auch sehenswert: die Linksammlung Youtube: Great Performances by Saxophone Greats, u. a. Sonny Rollins mit St. Thomas, Cannonball Adderly mit Worksong, Coltrane mit My favorite things, Harry Carney, Art Pepper, Paul Desmond ...

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Friday, 28. October 2011

HAARDTGROOVE Benefizkonzert

Den folgenden Veranstaltungshinweis verbreite ich doch gern weiter:

Plakat »A Haardt Day´s Night«, unter diesem Motto steht das Benefizkonzert der Musikformation HAARDTGROOVE zusammen mit Thomas Siffling am Donnerstag, den 3. November 2011 um 20 Uhr in der ChaChaBar Bad Dürkheim.

Zahlreiche bekannte Titel der Beatles werden in unterschiedlichen Jazzstilen neu interpretiert, sei es als Blues, Dixie, Swing, Bossa, Funk oder Fusion. Besonders erfreulich ist es, dass der renommierte Jazztrompeter und Flügelhornspieler Thomas Siffling für dieses neue Programm von HAARDTGROOVE gewonnen werden konnte. Siffling, inzwischen Dozent für Jazztrompete an der Musikhochschule in Saarbrücken, hat sich in der internationalen Jazzszene nicht zuletzt durch seine vielbeachteten und bestens verkauften CD´s „Kitchen Music“ und „Cruisen“ auch bei einem großen Hörerkreis einen herausragenden Ruf verschafft. Ende Oktober konzertiert er unter anderem beim Jazzfestival Enjoy Jazz in Mannheim.

Die Musiker von HAARDTGROOVE sind Frank Metzger (Saxophone), Axel Müller (Gitarre), Matthias Denhoff (Piano), Mathias Jehling (Kontrabass) und Julian Leopold (Schlagzeug).

Dank mehrerer Sponsoren (3i it, ChaCha Bar, Project Consult, Sparda-Bank, Weingut Darting) sind die kompletten Einnahmen des unter der Schirmherrschaft des Lions-Clubs Bad Dürkheim stehenden Benefizkonzertes für das Frauenhaus Bad Dürkheim bestimmt, um den Kindern der dort betreuten Frauen dringend benötigte Hilfe gewährleisten zu können.

Eintrittskarten zu 12 EUR sind im Vorverkauf (Abendkasse 14 EUR) in der ChaChaBar (Tel: 06322/950208) erhältlich.

Karten können auch per Mail bei Matthias Denhof vorbestellt werden. Eine kurze mail genügt! Die Karte(n) kann/können an der Abendkasse dann zum Vorverkaufspreis gekauft werden.

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Wednesday, 26. October 2011

metropol jazz

Metropol Jazz Jazzmusikern im Netz ist er längst ein Begriff: Frank Schindelbeck mit seinen Jazzpages. Und seinen anderen Webseiten wie Jazzblog, schindelbeck.org, Jazzfotografie und so weiter. Nicht zu vergessen seine jeden Montag live moderierte Radiosendung »Jazzology« und sein Plattenlabel fixcel records.

Seit Oktober ist ein neues Projekt dazugekommen: metropol jazz, das Jazzportal (nicht nur) für die Rhein-Neckar-Region. Mit Veranstaltungskalender, Musikerporträts, Vorstellung von Clubs und Veranstaltern und vielen Konzertfotos.

Gegen Gebühr kann man aktiver Teilnehmer werden:

»Grundeinträge auf metropoljazz.de sind kostenlos. In metropoljazz.de steckt aber für alle Musiker, Veranstalter und sonstigen Aktiven der Jazzszene ein erheblich größeres Potential.

Eine Publikation aller News und Termine, eine garantierte Berücksichtigung im Internetradio von laut.fm/jazzpages-fm, sehr günstige Möglichkeiten zur Bannerwerbung, vor allem eine umfassende redaktionelle Betreuung und weitere Vorteile. Das alles zu sehr moderaten Konditionen.

Es gibt umfangreiche Informationen für Musiker, Veranstalter und "Jazzpartner" - einfach per mail direkt bei Frank Schindelbeck anfordern, über post [ät] metropoljazz.de«

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Tuesday, 25. October 2011

Saxophonistenkrankheit (2)

– Fortsetzung von Saxophonistenkrankheit

Die Ankündigung der Firma Drake, demnächst eine Kopie des Mundstücks von Dexter Gordon auf den Markt zu bringen, hat mich beschäftigt. Dabei sind durch Internetrecherchen die folgenden Ergebnisse zusammengekommen, die ich euch nicht vorenthalten möchte.

Bitte behaltet beim Lesen des folgenden Texts im Kopf, das vieles nur Spekulation ist! Außerdem ist der Text nur für Saxophonisten geeignet.

Und ganz wichtig: Der Sound entsteht im Kopf! Instrument und Mundstück sind nur Werkzeuge, die helfen, die Klangvorstellung zu verwirklichen! Denkt an Charlie Parker: der hat auf jedem Foto ein anderes Mundstück und Instrument und klingt trotzdem fast immer gleich.

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Monday, 17. October 2011

Saxophonistenkrankheit

Kaum ein Saxophonist, der nicht daran leidet. Die Suche nach dem heiligen Gral perfekten Mundstück.

Als Anfänger habe ich mich lange mit einem »Ed Sperber« herumgequält und bin schier verzweifelt. Ein Freund empfahl mir dann ein »Otto Link 7*«, das ich bis heute spiele.

Zwischendurch kam die »Mundstückeritis« immer wieder zum Ausbruch und so sammelte sich im Lauf der Jahre eine Schublade voller Mundstücke an. Da gab es immer eins, auf dem dies oder jenes besser ging. Aber nach einiger Zeit hat mir etwas gefehlt und ich bin reuig zum Link zurück gekehrt.

Bei der Bigbandprobe gestern erzählten die Kollegen von der Firma Drake, die Mundstücke von Größen wie Charlie Parker oder Getz kopieren. Und wir haben laut darüber gelacht, dass beim neuen Modell »Stan Getz« sogar die Zahnspuren des Meisters eingearbeitet wurden.

Ist ja schließlich auch Quatsch zu erwarten, dass man mit dem gleichen Mundstück, Blatt, Blattschraube und Saxophon so wie ein anderer klingen würde. Mindestens 80 Prozent des Sounds entstehen beim Saxophon durch den Spieler: Tonvorstellung, Anblastechnik, Zahnstellung und so weiter. Durch Üben erreicht man mehr als durch neue Hardware. Und wer will schon so klingen wie Getz?

Anzeige Drake Mundstücke

Heute kam ich auf die dumme Idee, mir Bilder dieser Kuriosität anzuschauen. Und Himmel-noch-eins, sie planen ein Dexter-Gordon-Mundstück!

Im Handel scheint es das noch nicht zu geben. Bei Thomann ist es bisher nur das Modell Getz erhältlich. Hmm. Ob ich mir das Gordon-Mundstück zur Ansicht bestelle? In meiner Schublade ist ja noch Platz ...

Einen ausführlichen englischen Artikel zum Getz-Mundstück findet man bei Neff Music: Stan Getz Legend Series Tenor Saxophone Mouthpiece

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Friday, 24. June 2011

Konzerttipp: Grigory Sokolov im Februar 2012 in Ludwigshafen

Am Freitag, den 10.02.2012 wird der Pianist Grigory Sokolov ein Konzert in Ludwigshafen geben.

Ja, ich weiß dass das noch lange hin ist. Die guten Karten sind meistens schnell weg. Herr Sokolov ist meiner Meinung nach einer der weltbesten klassischen Pianisten.

Das Programm wurde noch nicht veröffentlicht. Voraussichtlich spielt er von Johannes Brahms die Variationen und Fuge B-Dur über ein Thema von Händel op. 24 und die 3 Intermezzi op. 117

Weitere Infos unter basf.de/kultur.

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Tuesday, 10. May 2011

Opas Bandonion

Alfred Arnold Bandonion

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